top of page

2017 München - Salzkammergut - München

26. Juni - 5. Juli 2017


Die diesjährige Tour hat Urs organisiert. Start in München, dann via Rosenheim nach Salzburg und kreuz und quer durch das Salzkammergut. Hauptsächlich waren wir auf dem Mozart-Radweg und den Radwegen des Salzkammergutes unterwegs.

Teilnehmer: Dieses Jahr waren wir wieder vollzählig: Urs Haas, Bruno Stihl, René Schmid, Melchior Moser und Ueli Käser (bis Do)

Wolfangssee


1. Tag, Montag, 26. Juni 2017

Grenchen – München mit dem Zug / München – Rosenheim mit dem Velo

77 km, 4 Std.,

Um 05.58 Uhr fuhren wir mit der SBB in Grenchen Süd ab und kamen um 11.28 Uhr München an. Eine geschlagene Stunde kurven wir in München herum, bis wir den richtigen Weg gefunden haben. Es ist heiss und in der Mangfall baden überall Leute. René fährt ohne Hinterradbremse,(mutig, mutig!) da sie auf dem Weg zum Bahnhof plötzlich defekt ist.


2. Tag, Dienstag, 27. Juni 2017

Rosenheim – Kössen – Kirchdorf - Lofer

95 km, 5 Std.

René muss zuerst zum Velomech wegen der Hinterradbremse, ist aber rasch erledigt. Wir fahren auf dem Mozartradweg dem Inn entlang, rund 30 km flach. Dann Aufstieg nach Walchsee und coupiert nach Kössen.Nach dem Essen fahren wir kurz zurück um den richtigen Weg wieder zu finden. Dann auf schönen Wegen teils durch Wald und dazwischen rund 10 km auf einer Nebenstrasse. Zuletzt rassige Waldabfahrt auf Naturstrasse. Schlummertrunk beim mtl. Dienstagsfest Lofer.


3. Tag, Mittwoch, 28. Juni 2017

Lofer – Bad Reichenhall – Bischofswiesen – Berchtesgaden – Salzburg – Sankt Lorenz am Mondsee

105 km, 5.45 Std.

Es geht gleich abwärts auf Naturstrasse der Saalach entlang und es folgen ein paar happige Gegensteigungen. Wir sind nun wieder in Deutschland. Nach Bad Reichenhall sehr starke Steigung (schieben) und dann Abfahrt nach Bischofswiesen. Hier fahren wir bis Berchtesgaden auch auf dem Bodensee-Königssee-Radweg. In Berchtesgaden suchen wir nach einer Umleitung einmal mehr den richtigen Radweg. Der Berchtesgader Ache entlang geht’s abwärts nach Salzburg. Kurz vorher wegen eines Gewitterregens den Regenschutz anziehen. Wir streifen Salzburg am rechten Salzachufer. Dann coupiert weiter und Abfahrt nach Thalgau. Die Info vermittelt uns Zimmer im 3 km entfernten St. Lorenz.


4. Tag, Donnerstag, 29. Juni 2017

St. Lorenz – St. Gilgen – Strobl – Bad Ischl – Obertraun – Bad Ausee – Bad Mitterndorf

96 km, 5.30 Std.

Wir starten um 08.30 Uhr mit Rückenwind in Richtung Mondsee. Gerade zum Start hat es aufgehört zu regnen. Aufstieg zum ersten Pässchen, der Scharfingerhöhe und Abfahrt nach St. Gilgen. Dann dem Wolfgangssee entlang und auf einer Waldstrasse nach Strobl. Dann auf Asphalt auf und ab nach Bad Ischl. Dann der Traun entlang z.T. auf weichen Wegen nach Steg an den Hallstättersee. Zuerst flach dem See entlang und dann mehrere happige Steilstücke hoch über dem See (gemäss bikeline sollte es alles dem See entlang überall flach gehen!). Abfahrt nach Obertraun zum Mittagessen.Von Obertraun aus geht es mit bis zu 23 % Steigung über den Koppenpass. Dann mit bis zu 16 % Gefälle nach Aussee. Hier verpassen wir wieder den richtigen Weg und fahren auf einer Bikerstrecke leicht steigend, mit einigen Rampen berghoch. Zuletzt auf asphaltierten Wegen – immer wieder mit Steigungen gespickt nach Bad Mitterndorf.


5. Tag, Freitag, 30. Juni 2017

Bad Mitterndorf – Gössl – Grundlsee – Bad Aussee – Altausee – Bad Ischl – Traunsee - Altmünster

92 km, 5.15 Std.

Wieder einmal suchen wir den Weg für die Weiterfahrt. Endlich finden wir ihn und wir folgen den Wegweisern zum Grundlsee. Lange zweifeln wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind, den Urs findet ihn nicht auf der Karte (obwohl er gross drauf ist!!). Auf losem Untergrund geht es immer steiler bergauf, der Weg ist als Bikerstrecke ausgeschildert! Schieben, schieben, schieben. Es folgt eine lange Abfahrt, auch hier auf losem Untergrund. Unten stellt Bruno fest, dass er einen Platten hat. Flicken und feststellen, dass die Hinterbremse nicht mehr funktioniert. Gut ist das nicht schon oben vor der Abfahrt passiert! Wir fahren dem Grundlsee entlang und statt direkt zum Altausee fahren wir nach Bad Aussee zum Zweirad Friedl. Der Schaden ist bald behoben und auch die Gänge von Uelis Velo sind wieder eingestellt. Dafür nachher in steilen Rampen (natürlich schieben) zum Altausee hoch. Nach dem Mittagessen steigend zur Blaa Alm. Hier steht auf einem Schild „13 km Bikerstrecke“ und auf einem andern „gesperrt wegen Holzschlag“. Na ja, kein Hindernis für uns hier einzusteigen, zuerst bachbettartig und steil bergab, ab der Rettenbachalm ist der Weg etwas besser. Alle kommen gut unten in Bad Ischl an. Von hier aus auf Radweg der Hauptstrasse und der Traun entlang nach Ebensee. Ueli klinkt sich bald aus, er fährt nach St. Lorenz um anderntags via Salzburg heimzureisen (Wanderferien rufen). Dem Traunsee entlang fahren wir nach Gmunden und die Info vermittelt uns Zimmer in Altmünster.


6. Tag, Samstag, 1. Juli 2017

Altmünster – Schörfling – St. Georgen – Nussdorf – Unterach – Mondsee – Stasswalchen - Mattsee

105 km, 6 Std.

Abfahrt 08.20 Uhr und wir finden gleich den richtigen Weg. Auf und ab geht es zum Attersee. Danach folgt wieder ein grober und langer Aufstieg, es heisst für Alle wieder einmal schieben! Dafür schöne Abfahrt nach Nussdorf und dem See entlang nach Unterach. Hier machen wir kurze Rast am See bevor wir flach zum Mondsee fahren und dann meist auf der Hauptstrasse dem Mondsee entlang nach Mondsee. Der Ort ist sehr touristisch und auf dem Hauptplatz macht sich eine Hochzeit zum Einzug in die Kirche bereit. Wir fahren dem Irrsee entlang auf einem schönen Strässchen immer leicht auf und ab. Ein Genuss! Über Strasswalchen erreichen wir flach Mattsee und die Info vermittelt uns Zimmer in der Seepension Feichtner direkt am Obertrumersee. Der Inhaber – Hermann und seine Frau setzen sich gleich zu uns. Hermann hat früher als Koch in der Schweiz gearbeitet und weiss allerhand zu erzählen. Das Bier verkauft er uns zum Spezialpreis von 2 Euro.


7. Tag, Sonntag, 2. Juli 2017

Mattsee – Obertrum – Freilassing – Laufen – Waging – Kammen - Traunstein

102 km, 5.30 Std.

Am Morgen Nieselregen und starker Wind. Da wir mehrheitlich gegen Westen fahren, natürlich kein Schleck, Sonntagsvergnügen sieht anders aus!! Trotzdem starten wir bereits um 08.30 Uhr. Heute zum Glück keine ganz starken Steigungen mehr. Nach Anthering fahren wir durch ein Wildschweinreservat – blöder Ein- und Ausstieg bei diesen glitschigen Verhältnissen. Der Salzach entlang streifen wir Salzburg und ab Freilassing sind wir wieder in Deutschland und auf dem Mozart-Radweg. Nach dem Mittagessen hört der Regen zum Glück auf und die Sonne bricht durch. Auf und ab fahren wir am Abtsee und Wagingersee vorbei. In Kammer fragen wir nach einer Unterkunft, es hat aber keine. Da es die nächsten km unseres Weges keine Unterkunft hat, gibt uns die Wirtin den Rosenheimerhof in Traunstein an. Bruno hat nach einigem hin und her telefonisch die Zimmer reserviert. Abwärts geht es einige km nach Traunstein. Im Hotel ist niemand, aber wir finden unsere Schlüssel im Schlüsselkasten (ist nicht abgeschlossen!) neben der Eingangstüre. Vertrauen ist gut!! Ins Zentrum haben wir ca. 15 Minuten zu Fuss und es regnet in Strömen. Ein Teil der Innenstadt ist wegen eines Konzertes abgesperrt. Durch Zufall finden wir das Thai-Lokal „Ratanawadi“. Wir essen gut und mit der Betreiberin des Lokals – Ratana – und einem alten „Glüsteler“, der bereits 36 Mal in Thailand war, hatten wir es lustig!


8. Tag, Montag, 3. Juli 2017

Traunstein – Chieming – Seebruck – Eggstätt – Amerang – Wasserburg - Grafing

95 km, 5 Std.

Wir fahren direkt nach Chieming und auf den Mozart-Radweg zurück. Dem Chiemsee entlang auf flacher Naturstrasse nach Chiemsee. Den Umweg über den Klostersee lassen wir wegen der vielen Steigungen und Naturstrassen aus und fahren direkt nach Gollenshausen. Über Eggstätt und Amerang erreichen wir den Touristenort Wasserburg und treffen wieder auf den Inn. Ab Wasserburg bis München werden wir nun auf dem Panoramaweg Isar – Inn fahren. Nach dem Mittagessen gleich ein steiler Anstieg, dann Genussfahrt durch Oberbayern, Mais- und Ährenfelder, hübsche Dörfer mit markanten Kirchtürmen und viele schmucke Bauernhöfe wechseln sich mit Waldstücken ab. Da es nach München noch gut 40 km sind, die wir morgen radeln wollen, suchen wir schon früh eine Unterkunft und finden sie in Grafing. Der Wirt meint er gebe uns die letzten zwei Zimmer, ja, ob das stimmt. Wir können unsere Velos und Saccochen mit dem Schlauch abspritzen und abends in der Nachbarbeiz gut essen. Beim Bezahlen am Morgen dann die Überraschung, wir müssen fürs Zimmer pro Person statt 60 nur 50 Euro bezahlen. Gemäss Rezeption Anordnung vom Wirt. Nette Geste!


9. Tag, Dienstag, 4. Juli 2017

Grafing - München

43 km, 2.15 Std.

Start um 08.30 Uhr. Wieder genussradeln bei schönem Wetter, oft lange Geraden auf Naturstrassen durch den Wald. Ohne grosses Suchen (nur einmal fragen) fahren wir um 10.45 Uhr auf dem Marienplatz ein. Die Info vermittelt uns Zimmer direkt neben der St. Paul Kirche. Am Nachmittag Mittagessen, Stadtbummel, Besuch Hofbräuhaus und Viktualienmarkt inkl. Biergarten. Nachtessen beim Haxnbauer und rechtzeitig ins Bett.


Marienplatz München


10. Tag, Mittwoch, 5. Juli 2017

Rechtzeitig fahren wir zum nahen Bahnhof, Kaffee und Gipfeli und fahren um 07.18 Uhr ab. Umsteigen in Zürich und um 13.32 Uhr sind wir in Grenchen und werden von unseren Frauen empfangen.


Übersicht

Gesamtdistanz: 810 km gesamte Fahrzeit: 44 1/4 Std. Total Höhenmeter: 7'063


Rückblick

Urs hatte die Tour sehr gut geplant. Trotz der bikeline-Bücher haben wir aber vor allem in den ersten Tagen viel gesucht. Nicht alle Angaben stimmten mit der Realität überein. Hauptsächlich waren wir auf dem Mozart-Radweg und den Radwegen des Salzkammergutes unterwegs. Schöne Gegend, viele Seen, freundliche Leute.

Wetter: Ein Gewitterregen kurz vor Salzburg und am Sonntagvormittag Nieselregen. Anfangs heiss, nachher ideales Velowetter. Einzig viel Wind (meist Gegenwind) störte etwas das Vergnügen.

Wege: Meist fuhren wir auf Radwegen oder auf Strassen mit wenig Verkehr. Nur kurze Stücke auf Hauptstrassen. Relativ viele Naturstrassen (teils etwas ruppig), besonders durch Wälder.

Unterkunft fanden wir in der Regel problemlos. Und wie in Deutschland / Oesterreich üblich, wir haben gut und günstig gegessen und getrunken.

Einen Plattfuss und zweimal Bremsprobleme konnten oder mussten behoben werden. Hauptsache Unfall- und Sturzfrei.

Urs, besten Dank für die Organisation und Planung.

9 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page