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2024 Normandie / Loire


 21. April - 12. Mai 2024

 

Anfangs Jahr berichteten uns Jörg und Marietta, dass sie Ende April für rund 6 Wochen in der Normandie und Bretagne mit ihrem Wohnmobil campen werden und ob wir Interesse hätten sie zu begleiten. Rund 6 Wochen kam für uns nicht in Frage, aber die Normandie reizte uns schon. Auch wenn der Reisetermin für dieses Gebiet recht früh ist (Wetter??), sagten wir zu, sie 2-3 Wochen zu begleiten und dann auszuklinken. Jörg machte eine sehr detaillierte Planung der Reise, von der wir profitieren konnten. Jörg und Marietta starteten am 19. April und wir am 21. April.


Typische Steilküste in der Normandie


1. Tag, Sonntag, 21. April 2024

 

Grenchen - Boncourt – Langres - Roses                                                      660 km

 Campingplatz:               Camping Léry-Poses, Poses                                  21 Euro

Wetter:                            Aprilwetter, Schnee- und Graupelschauer

Nachtessen:                   Camper-Ravioli

Kurz nach 07.00 Uhr fuhren wir ab, auf der Transjurassienne bis Boncourt. Nach der Grenze auf Landstrassen durch Dörfer und Städte, bis wir in Langres auf die kostenpflichtige Autobahn in Richtung Paris einbogen. Unterwegs fast Null Grad und Schneeschauer. Bei Paris fuhren wir durch einen langen Tunnel, Höhe 2 m (Bulli = 1.99 m), ein paarmal zuckten wir zusammen, weil wir meinten die Höhe reiche nicht!! Autobahngebühr zahlten wir für mehrere Teilabschnitte, total 36 Euro.

Um 15.45 Uhr kamen wir auf dem Campingplatz an. Jörg kommt uns entgegen, er hat uns schon angemeldet und einen Platz bezogen…..aber!! da es so nass ist, ist sein Camper gleich eingesunken und er kommt nicht mehr vom Fleck! Das Camping organisiert das Rausschleppen und wir suchen einen Platz mit befestigtem Boden. Etwas weit weg der Toiletten, da in der Vorsaison noch nicht alles in Betrieb ist.

Nach dieser Aufregung ist das Willkommens-Apero bei Jörg und Marietta angesagt.

Nasse Anreise Knappe Tunnelhöhe 2 m, Bulli 1.99 m!! Jörgs Camper in Nöten!


2. Tag, Montag, 22. April 2024

 

e-bike: Roses – Les Andelys retour                                                                                63 km

Campingplatz:               wie gestern                                                                                 21 Euro

Wetter:                            bewölkt, frisch

Nachtessen:                   Risotto

Mit den e-bikes fahren wir nach Les Andelys, meist auf wenig befahrenen Strassen, teils der Seine entlang. Der kleine Ort wird von der imposanten Burg Château-Gaillard überragt, Die Burg 1196 in nur einem Jahr von Richard Löwenherz, Herzog der Normandie und König von England errichtet um das Seine-Tal und die Stadt Rouen vor den Angriffen des Königs von Frankreich, Philipp II August.

Bevor wir auf schlechtem Weg zur Burg hochfahren, wärmen wir uns in einer typisch französischen Bar auf.

Mit e-bikes unterwegs Chãteau Gaillard Blick auf Seine


 3. Tag, Dienstag, 23. April 2024


Roses – Rouen                                                                                                          36 km

Campingplatz:               Stellplatz beim Hafen, Rouen                                            15 Euro

Wetter:                            sonnig, windig, frisch

Nachtessen:                   Rest. Place Vieux Marché

Nach einer kalten Nacht – am Morgen hat es einen gewaltigen Raureif - kurze Fahrt von Roses nach Rouen. Auf dem Stellplatz beim Hafen finden wir gut Platz, Der Stellplatz ist mit WC und Strom ausgerüstet und somit auch für uns ideal. Mit dem Bus fahren wir ins Zentrum von Rouen.

Rouen ist die Hauptstadt der Region Normandie und hat rund 110'000 Einwohner und wird auch die Stadt der 100 Kirchtürme genannt. Und wirklich Kirchen und Türme treffen wir auf Schritt und Tritt, darunter die eindrückliche Kathedrale Notre-Dame. Viele alte Fachwerkhäuser sind in der Innenstadt zu bewundern. Beim Altmarkt wurde 1431 die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc (Johanna von Orlèans) verbrannt. Ein Stein erinnert heute an ihr Schicksal.

Mit dem Touristenzügli fahren wir im gemächlichen Tempo durch die Altstadt und essen dann in einem Restaurant am Altmarkt. Nachdem wir fertig gegessen haben, kommt wird auch schon bald die Rechnung gebracht, man will den Tisch wohl noch einmal verkaufen!Da wieder eine kalte Nacht zu erwarten ist, schlafen wir im Bulli wieder unten und lassen die Heizung laufen.

Altstadt Rouen Kathedrale Notre Dame Kirche zu Ehren Jeanne d'Arc


 4. Tag, Mittwoch, 24. April 2024

 

Rouen – Abbaye Jumièges – Escalles                                                                     260 km

Campingplatz:               Camping Haute Escalles                                                     21 Euro

Wetter:                            bedeckt, windig, kalt

Nachtessen:                   Bullimenue: Hamburger, Reis, Salat

Bevor es an den Aermelkanal geht, fahren wir zur nahen Abtei Jumièges. Die Abtei war früher eine Benediktinerabtei und eines der grössten Klöster in Frankreich. Sie wird auch als die «schönste Ruine Frankreichs» bezeichnet. Gewaltig, was früher gebaut wurde und zum Teil bis heute erhalten geblieben ist. Nach der Besichtigung genehmigen wir uns draussen einen Kaffee, drinnen ist kein Platz, alles besetzt, es ist Essenszeit.

Wir fahren nordwärts, teils auf Autobahn, teils auf Nebenstrassen zum Aermelkanal.

In Escalles beziehen wir einen stufenartig angelegten Campingplatz mit Sicht auf den Aermelkanal und bis an die Küste Englands.

Nach Apéro und einem schmackhaften Bullimenue spielen wir zu viert SkipBo und teilen uns die Siege kameradschaftlich auf!


5. Tag, Donnerstag, 25. April 2024

 

e-bike                                                                                                             33 km

Campingplatz:               wie gestern

Wetter:                            am Morgen sonnig, dann bedeckt und Regenschauer

Nachtessen:                   Bullimenue

Um 10.30 Uhr fahren wir mit den e-bikes zum Cap Gris-Nez (Graue Nase). Das ist eine Landspitze an der Kanalküste von Frankreich. Auf dem Gipfel des Caps steht ein Leuchtturm von dem aus der ganze Schiffsverkehr auf dem Aermelkanal von der französischen Seite aus überwacht wird. Unterwegs sieht es sehr nach Regen aus und Jörg kehrt vor dem Cap um. Wir anderen Drei fahren bis zum Cap, machen schnell ein paar Fotos und müssen gleich die Regenkleider anziehen (falls vorhanden)!! Dann nichts wie zurück. Der Regen hält sich zum Glück in Grenzen. Auf dem Rückweg verfahren wir uns kurz, dank Komoot ist dies aber schnell korrigiert. Jörg trifft fas gleichzeitig mit uns auf dem Camping ein, auch er hat sich verfahren.

Am Nachmittag ist es wieder trocken, aber sehr windig. Mit den e-bikes fahren wir (ohne Doris) aufs nahe Cap Blanc Nez. Hier waren im 2. Weltkrieg Stellungen der Deutschen. Vom Cap aus haben wir gute Sicht auf Calais und auf die englische Küste.

 

Sicht auf Cap Blanc Nez und Aermelkanal

 

6. Tag, Freitag, 26. April 2024

 

Escalles – Wimireux                                                                                                 26 km

Campingplatz:              Camping municipal L’Olympic                                         26 Euro

Wetter:                            bedeckt, teils leichter Regen

Nachtessen:                   Bullimenue

Der Küste entlang fahren wir nach Wimereux und checken dort ein. Gegen Mittag gehen wir zu Fuss ins Zentrum und nach einigem Suchen finden wir die Bushaltestelle. Eigentlich wollten wir mit den e-bikes nach Boulogne-sur-Mer, aber das Wetter ist zu unsicher. Für 1 Euro führt uns der Bus auf einigen Umwegen nach Boulogne-sur-Mer, wo wir die Basilika Notre Dame und das Chateau besichtigen. Mit einer anderen Buslinie fahren wir der Küste nach in wenigen Minuten zurück fast direkt zum Campingplatz. Doris fühlt sich nicht gut, warten wir ab, wie es morgen weitergeht

Nass und windig beim Cap Gris-Nez

 

7. Tag, Samstag, 27. April 2024

 

e-bike                                                                                                   20 km

Campingplatz:               wie gestern

Wetter:                            bis 16.00 Uhr ziemlich sonnig, nachher wieder Regenschauer

Nachtessen:                   Lachs und Teigwaren

Doris fühlt sich noch nicht besser und bleibt im Bett. Wir beschliessen deshalb, noch zwei Tage hier zu bleiben. Jörg und Marietta ziehen weiter und wir werden sie am Montag wieder treffen, wenn es Doris besser geht.

Nach einem Einkauf im Dorf fahre ich mit dem e-bike der Küste nach Boulogne-sur-Mer. Hier befindet sich der grösste Fischereihafen Frankreichs und ich bewundere den Fischmarkt. Unglaublich was für «Viecher» hier aus dem Meer gefischt werden!

Auf dem Rückweg macht es während der Fahrt plötzlich plotsch….eine Möwe hat auf den Velolenker geschissen und es spritzt auf alle Seiten vor allem auf meine Jacke und auf die Hosen! Pfui Teufel. Notdürftig reinige ich mich mit Wasser aus einer Pfütze und nichts wie zurück zum Camping, duschen und Kleider waschen. 


 8. Tag, Sonntag, 28. April 2024

 

Campingplatz:               wie gestern

Wetter:                           Regen und Sturm am Vormittag, nachmittags etwas ruhiger

Nachtessen:                  Gemüsesuppe

Heute gibt’s fast ein Pyjama-Tag. Es stürmt und regnet. Doris liegt und ich mache Büroarbeit oder löse Kreuzworträtsel. Gegen Abend bessert sich das Wetter und Doris geht es auch besser. Zu Fuss gehen wir an den nahen Strand. Hier werde die Vorarbeiten für die Badesaison getroffen. Im Sommer wird hier wohl recht viel los sein. Auf dem Heimweg geniessen wir in einer Bar noch einen Schlummi.

 

 9. Tag, Montag, 29. April 2024

 

Wimereux – Le Tréport – Dieppe – Fécamp                                                   220 km

Campingplatz:              Camping du domaine de Reneville, Fécamp            25 Euro

Wetter:                            sonnig

Nachtessen:                   in Rest. in der Stadt

Doris ist wieder auf dem Damm und es kann weitergehen. Wir fahren über Land und wie in Frankreich üblich ein Kreisel nach dem andern. Nach 100 km kommt Le Tréport, diese Stadt wollen wir nicht verpassen. Diese Stadt im äussersten Norden der Normandie hat einen Handels-, Yacht- und einen Fischereihafen und ist Sommer und Winter sehr belebt. Von der Strandpromenade hat man gute Sicht auf die höchsten Kreidefelswände Europas (106 m). Auf einer langen Stiege kann man auf die Kreidefelsen steigen oder eine Schräg-Standseilbahn gratis benützen. Wir laufen hoch und fahren mit der Bahn runter. Endlich ist es etwas wärmer und wir geniessen am Hafen draussen einen Snack.

Jörg hat uns unterdessen mitgeteilt, dass sie auf dem Campingplatz in Fécamp seien und für uns einen Platz reserviert hätten. Wir treffen Jörg und Marietta auf einem wunderschönen Campingplatz an einem Hang oberhalb Fécamp mit Sicht aufs Meer. Wir machen einen Rundgang an den Strand und das Städtchen. Imposante Kreidefelsen erheben sich zu beiden Seiten der Hafeneinfahrt. Wir schlendern durch die engen Gassen der Altstadt zum alten Benediktinerpalast, heute eine Destillerie für den bekannten Likör Bénédiktine. Nur ein Restaurant finden wir in der Altstadt nicht, sodass wir uns wieder in Richtung Hafen bewegen. Hier finden wir eine Beiz für den Apero und gleich daneben essen wir gut. Jörg isst eine Portion schwarze Muscheln und da er nicht alles essen mag helfe ich ihm. Wohl das erste Mal in meinem Leben esse ich Muscheln! War gar nicht so schlecht!



10. Tag, Freitag, Dienstag, 30. April 2024

 

Fécamp – Yport                                                                                                            10 km

Campingplatz:              Camping Le Rivage, Yport                                                   26 Euro

Wetter:                            sonnig

Nachtessen:                   Gemüsesuppe, Rösti mit Schinken

Heute fahren wir nur rund 10 km weiter und checken oberhalb des kleinen, romantischen Fischerdorfes Yport ein. Vom Camping aus haben wir wieder eine herrliche Aussicht aufs Meer und die Bucht von Fécamp, wo wir gestern campierten. Endlich ist das Wetterschön und warm.

Wir satteln die e-bikes und fahren hügelig ins 10 km entfernte Etretat. Auch hier an der Alabsterküste ragen links und rechts des touristischen Dorfes Kreidefelsen in die Höhe. Mit dem Touristenzügli fahren wir zur Kapelle Notre-Dame, die ist eingerüstet und daher kein Fotosujet. Dafür sieht man von hier aus direkt auf das Felsentor «Porte d’Aval» mit seiner daneben im Wasser stehende rund 70 m hohen Felsnadel «Aiguille». Wir, wie auch viele andere Touristen können uns an diesen Bildern fast nicht sattsehen. Auch im Städtchen hat es viele alte und gut erhaltene Fachwerkhäuser. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat.

Wir fahren mit den e-bikes zurück nach Yport, ein malerisches Dorf in hügeliger Umgebung. Nach einem kleinen Käseteller am Hafen fahren wir zum Camping zurück und geniessen den schönen Abend. Morgen soll es wieder regnen…!


11. Tag, Mittwoch, 1. Mai 2024

 

Yport – Honfleur                                                                                                          114 km

Campingplatz:               WoMo Platz Hafen Honfleur                                               14 Euro

Wetter:                            zum Teil starker Regen ab 11.00 Uhr

Nachtessen:                   Rest. Le Saint Catherine, Honfleur

Am Morgen hat es Nebel, ist etwas ungewohnt! Wir fahren an Le Havre vorbei – die grosse Brücke über die Seine, die Pont de Normandie – sehen wir leider nur schemenhaft. In Honfleur checken wir beim Stellplatz am Hafen ein. Es ist ein riesiger Parkplatz, ungeteert mit grossen Schlaglöchern. Es sind wohl gegen 100 Wohnmobile hier. Es gibt Strom und Wasser, aber keine Sanitär-Anlagen. Wir treffen um die Mittagszeit ein und es schiffet nur einmal. Wir machen deshalb mit Jörg und Marietta zuerst einen Spielnachmittag. Gegen Abend hellt es etwas auf und wir gehen zu Fuss am neuen Hafen, vorbei an Flusskreuzfahrt-Schiffen und gelangen so zum alten Hafen und zur Altstadt.

Bonfleur ist bekannt als Städtchen der Maler. Der berühmte Eugène Boudin, der Maler der normannischen Küstenlandschaften wurde hier geboren. Die schöne Altstadt ist geprägt durch ein altes Hafenbecken, umrahmt von charmanten Häusern und malerischen Gassen. Die Kirche Sainte-Catherine ist die grösste Holzkirche Frankreichs. Der Glockenturm steht als eigenständiges Gebäude.

In einem Restaurant geniessen wir wie es sich am Meer gehört, ein Fischmenue.


12. Tag, Donnerstag, 2. Mai 2024

 

Honfleur – Deauville – Lisieux – St. Pierre en Auge                                           82 km

Campingplatz:               Stellplatz (Parkplatz) St. Pierre en Auge                         gratis

Wetter:                            bedeckt

Nachtessen:                   Bratwurst und Teigwaren

Die ganze Nacht hat es stark geregnet, weshalb wir das Dach nicht gehoben haben und unten geschlafen haben. Am Morgen hört es wenigstens auf und wir fahren um 10.00 Uhr los. Zuerst besuchen wir das Städtchen Deaville mit vielen schönen und alten Riegelhäusern. Dann besuchen wir in Lisieux die Basilika St. Therese, ein imposanter Bau. Die heilige Therese wurde nur 25 Jahre alt und verbrachte fast ihr ganzes Leben im Benediktinerinnen-Kloster. Sie wurde 1925 heiliggesprochen. Weiter geht’s zum Chateau St. Germain in Livet, ein Wasserschloss mit Garten, in dem sich zwei Pfauen tummeln, davon ein weisser. Eindrücklich, einen weissen Pfau zu sehen, wie er das Rad macht.

Das Navi von Jörg spielt etwas verrückt und jagt uns durch Nebenstrassen aber irgendwie finden wir dann aber doch die Käserei in Livarot. Hier wird industriell Käse hergestellt wie Camembert und Livarot. Auf einem Rundgang kann man die Herstellung zum Teil beobachten und mit Videos werden die einzelnen Produktionsschritte erklärt. Im Käse-Shop können die Produkte degustiert werden.

Unser Stellplatz heute ist ein grosser Parkplatz in St. Pierre-en-Auge. Wir sind die einzigen Fahrzeuge auf diesem grossen Platz.

Der Dorfrundgang ist nicht sehr ergiebig und nach dem Nachtessen suchen wir eine beiz für einen Absacker, wir sind schliesslich im Calvados-Gebiet. Per Zufall finden wir dann doch noch eine Bar, geniessen einen grossen Calvados und die Wirtin offeriert uns eine Flasche Cidre (süsser Apfelwein). Ein schöner und gemütlicher Abschluss dieses Tages.


13. Tag, Freitag, 3. Mai 2024

 

St. Pierre en Auge – Arromanches-les-bains                                                       28 km

Campingplatz:               Stellplatz Arromanches-les-bains                                 11 Euro

Wetter:                            sonnig

Nachtessen:                   Kartoffelstock mit Schinken

Wir fahren um 10.00 Uhr bei Prachtswetter los. Ein erstes Schloss ist geschlossen und bei einem weiteren ist die Zufahrt wegen Hochwasser geschlossen. Deshalb weiter zum Château de Crèvecoeur, das ist ein Château mit mehreren, einzelnen Gebäuden, ein Mini-Ballenberg. Speziell hier das Taubenhaus, Das Innere besteht aus 1'500 Fluglöchern, die jeweils Platz für ein Taubenpaar bieten. Die Tauben dienten damals zu Lebensmittelversorgung für die herrschaftliche Tafel.

Dann scheint das Navi von Jörg zu spuken!! Wir fahren durch schmale Nebenstrassen, durch Dreck und Wasserlachen, bis wir nach einigen km wieder am gleichen Ort sind!

Zum Glück ist praktisch kein Gegenverkehr, ein Kreuzen wäre schwierig bis unmöglich gewesen.

Wir besuchen das Dorf Beuvron-en-Auge, eines der schönsten Dörfer der Normandie. Das war nicht immer so. 1970 drohte das Dorf zu verwaisen durch den Wegzug der Bevölkerung zu verwaisen. Die Gemeinde stellt ein Restaurierungsprojekt auf die Beine, um das Städtchen wiederzubeleben. Viele alte Gebäude wurden liebevoll restauriert und heute ist wieder Leben und Charme im Dörfchen. Gerne geniessen wir hier Crêpes und Kaffee.

In Arromanches-les-bains checken wir auf dem Stellplatz direkt neben dem Zentrum ein. Es hat Strom, jedoch geschlossenen Toiletten und für Wasser sollte man 2 Euro bezahlen. Nicht gerade ein Hit.

Nach dem Nachtessen gehen wir ins Zentrum geniessen Bier und Wein und lassen den Abend in einer gemütlichen Calvados-Bar ausklingen.



 

14. Tag, Samstag, 4. Mai 2024

 

Arromanches-les-bains – Tracy-sur-mer                                                               1 km

Campingplatz:               Bas Carreux Camping, Tracy-sur-mer                          18 Euro

Wetter:                            sonnig

Nachtessen:                   Fisch/Muscheln in Rest. in Aromanches-les-bains

Der Stellplatz befriedigt uns nicht, deshalb zügeln wir kaum einen km weiter hinauf in einen kleinen, aber schmucken Campingplatz. Wir sind in einer geschichtsträchtigen Gegend. Am 6. Juni 1944 landeten die alliierten Truppen in dieser Gegend auf dem Festland und läuteten das Ende des 2. Weltkrieges ein. In Arromanches-les-bain wurde am Tag danach hier ein künstlicher Hafen eingerichtet. Mit dessen Infrastruktur wurde die Kapazität für den Nachschub mehr als verdoppelt. Eine unglaubliche logistische Leistung der Alliierten.

Auf den Spuren der Invasion machen wir eine Wanderung der Steilküste entlang zu der ehemaligen deutschen Batterie Longues-sur-Mer. Die Batterie mit 184 Mann, die Hälfte von ihnen über 40 Jahre alt (letztes Aufgebot!!) ergab sich am 7. Juni 1944 kampflos den Briten. Die Geschützbunker und ein Museum können besichtigt werden. Eine schöne 4-stündige Klippenwanderung – endlich bei schönem Wetter – und geschichtsträchtigen Ausblicken, die auch zum Nachdenken anregt, was hier vor 80 Jahren abgegangen ist.


15. Tag, Sonntag, 5. Mai 2024

 

Tracy -sur-mer – Balleroy – Vierville-sur-Mer                                      77 km

Campingplatz:               Camping Ohama Beach, Vierville-sur-mer

Wetter:                            bedeckt, ein paar Regentropfen, dazwischen ein paar Sonnenstrahlen

Nachtessen:                   Raclette

Zuerst fahren wir nach Balleroy zum Chàteau. Die Fassade wird zurzeit renoviert ist aber gut abgedeckt mit gedruckten Blachen, so dass die eigentlichen Konturen gut zu erkennen sind. Wir haben dort eine 40-minütige Führung. Die junge Dame ist gut dokumentiert, redet aber schnell wie ein Maschinengewehr (französisch), da verstehen wir lange nicht alles! Das Schloss diente als Vorbild bei der Planung des Schlosses Versailles. Das Schloss wurde während des 2. Weltkrieges zum Glück nur wenig beschädigt. Anschliessend gönnen wir uns in Jörgs Camper eine Kaffee- und Törtli-Pause.

Die alte Mühle, die wir besuchen wollen, hat noch geschlossen. So ziehen wir den Besuch der alten Abtei Cerisy la Forèt, eine der ältesten und wichtigsten Abteien der Normandie. Besonders die Abteikirche aus dem 11. Jahrhundert ist sehenswert.

Bevor wir zum amerikanischen Soldatenfriedhof kommen, machen wir einen kurzen Halt beim Kriegsmuseum, wo draussen mehrere Panzer aus dem 2. Weltkrieg ausgestellt sind. Sehr eindrücklich ist der amerikanische Soldatenfriedhof mit 9'387 Gräbern mit weissen Kreuzen und einem Mahnmal für 1'557 Vermisste. Der Friedhof liegt oberhalb des heiss umkämpften Abschnitts «Ohama Beach». Mehr als 3'000 Männer der Landungstruppen liessen hier am D-Day ihr Leben. Obwohl es auf dem Friedhof sehr viele Besucher hat, liegt doch eine gespenstige Ruhe in der Luft.

Unser Campingplatz ist ganz in der Nähe, direkt oberhalb des «Ohama Beachs». Bei Sonnenschein geniessen wir das Apero endlich draussen, aber für das Nachtessen, bei uns gibt es Raclette, ist es draussen dann schon wieder zu kühl. Mit Marietta und Jörg mache ich noch einen Rundgang durch den Platz und geniessen einen Schlummerstrunk im Camping-Beizli.


16. Tag, Montag, 6. Mai 2024

 

Vierville sur mer – Pointe du Hoc                                                                   88 km

Campingplatz:               Camping Gallouette, Saint-Vaast-la-Hougue          32 Euro

Wetter:                            teils sonnig, von 12.00 – 14.00 Uhr heftiger Regen

Nachtessen:                   Spaghetti im Bulli mit Jörg und Marietta

Bei sonnigem Wetter fahren wir zu der nahen Pointe du Hoc. Das ist ein Felsen, der 30 m senkrecht über dem Strand aufragt. Am Invasionstag am 6. Juni 1944, 07.10 Uhr, landeten hier in der Nähe 225 Ranger der Alliierten und begannen unter deutschem Beschuss die Klippen zu erklimmen. Um 07.55 Uhr hatten die 150 Überlebenden das Ziel erobert. Heute kann man auf einem Rundgang noch verschiedene Stellungen der Deutschen besuchen.

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof herrscht eine gedrückte Stimmung und die Kreuze sind im Gegensatz zu den weissen Kreuzen auf dem amerikanischen Friedhof hier schwarz. Währenddem es bei den Amerikanern sehr viele Besucher hatte, kann man sie hier fast an einer Hand abzählen! Rund 21'000 deutsche Gefallene ruhen hier. Wir schauen uns die Jahrgänge der Gefallenen an, 1924, 1925, 1926, also viele junge Männer zwischen 18-20 Jahren, das letzte Aufgebot, das hier dem Grössenwahn Hitlers geopfert wurde. Einfach sinnlos!!!

Wir fahren weiter und wollen das Städtchen Valognes besuchen, das Versailles der Normandie. Aber es regnet und gewittert so stark, dass wir uns in ein Einkaufzentrum retten, Einkäufe machen und etwas essen.

In Saint-Vaast-la-Hougue checken wir im Campingplatz ein, Jörg auf dem Stellplatz ein paar hundert Meter weiter, da er befürchtet, auf dem Rasenplatz des Campings einzusinken. Wir möchten zur Insel Tatihou, da Amphibien-Shuttle ist jedoch für heute ausgebucht. So wandern wir zur Pointe de la Hougue, eine alte Festung und nun zum Teil Militärgelände. Wir laufen teils auf schmalen Mauern, wo man fast schwindelfrei sein muss!

Da es unser letzter Abend mit Jörg und Marietta ist, möchten wir im Städtchen essen. Unmöglich, es ist Montag und Vorsaison, teils sind das Restaurant geschlossen oder die beiden die offen haben bis 21.00 Uhr ausgebucht. So macht Doris Spaghetti und alle Vier essen im Bulli. Anschliessend noch eine Runde SkipBo, und Jörg hat noch ein Erfolgserlebnis.


17. Tag, Dienstag, 7. Mai 2024

 

Saint-Vaast-la-Hougue - Barfleur - Rennes                                                              240 km

 Campingplatz:               Camping Gayeulles, Rennes                                             27 Euro

Wetter:                            sonnig, Richtung Süden immer wärmer

Nachtessen:                   Salat, Salami

Wir fahren zum nahen Barfleur. Das schmucke Hafenstädtchen gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs und begeistert durch seinen maritimen Charme. Bunte Fischkutter im Hafen, Hafenrestaurants und der Blick aufs Meer, besonders bei diesem Prachtswetter heute. Ausserhalb des Dorfes ist der Leuchtturm von Gatteville, der zweithöchste Leuchtturm von Frankreich. Eine rund 40-minütige Wanderung bringt uns zum Turm. Die Anlage sieht zwar in ihrer grauen Farbe eher aus wie ein Kraftwerk. Lieder keine weiss-rote Farbe und über den Mittag ist der Turm auch noch geschlossen.

So wandern wir ins Dorf zurück und genehmigen uns eine Cola zum Abschied. Jörg und Marietta werden noch bis Ende Mai die Normandie und Bretagne bereisen und wir werden via Loire-Schlösser nach drei Wochen wie vorgesehen die Heimreise antreten. Jörg und Marietta, es waren mit euch schöne 2 ½ Wochen. Herzlichen Dank für die ganze Organisation!

Unsere ältere Tochter hat uns vor ein paar Tagen berichtet, dass sie über das Auffahrtswochenende 4 Tage eine frei habe und gerne nochmals Le Mont-Saint-Michel besuchen möchte. Das war ohnehin das letzte Ziel auf unserer Normandie-Reise. 1984 waren wir dort im Rahmen von Familienferien in der Bretagne. Es gibt aber keine Flüge dorthin. Deshalb fliegt Cornelia am Donnerstag nach Nantes, wo wir es um 08.30 Uhr abholen werden.

So fahren wir in Richtung Süden nach Rennes, das ist die Hauptstadt der Bretagne. Wir finden einen Campingplatz am Rande der Stadt. Wir sind weiter südlicher und erstmals in unseren Ferien können wir draussen das Nachtessen einnehmen.


18. Tag, Mittwoch, 8. Mai 2024

 

Rennes – Nantes                                                                                                                     135 km

Campingplatz:               Camping Bellerive, Sainte-Luce-sur-Loire                 28 Euro

Wetter:                             sonnig

Nachtessen:                   Taverne Royale, Nantes

Wir zmörgelen draussen und fahren anschliessend auf schönem Veloweg ins Zentrum. Rennes ist die Hauptstadt der Bretagne und vor allem bekannt für seine mittelalterlichen Fachwerkhäuser und die prächtige Kathedrale. Wir bummeln durch die Altstadt, trinken gemütlich einen Kaffee und radeln zurück zum Camping, da wir heute ja noch nach Nantes wollen.

Nach Nantes haben wir fast alles Autobahn und wir peilen den Campingplatz in der Nähe des Zentrums an. Alles besetzt! Das Navi zeigt uns einen weiteren Platz in der Stadt an, aber dort ist das Zentrum selbst und weit und breit kein Stellplatz. So fahren wir ca. 10 km weiter und finden dort direkt an der Loire ein Camping, der fast leer ist. Mit den e-bikes können wir 10 km der Loire nach auf Radwegen oder wenig befahrenen Strassen direkt ins Zentrum fahren. Nantes liegt im Mündungsgebiet der Loire, 55 km vom Atlantik entfernt.

Auf dem Loire-Radweg fahren wir direkt ins Zentrum, die Innenstadt ist sehr belebt. Wir besuchen die Kathedrale und das Château des ducs de Bretagne (Schloss der Herzöge der Bretagne) und geniessen den Apero in einem der unzähligen Strassenbeizli. Nachtessen vor 19.00 Uhr ist in Frankreich gar nicht so einfach, doch wir finden ein Restaurant, in dem man schon um 18.30 Uhr bestellen kann, denn wir müssen ja noch 10 km zum Campingplatz zurückfahren.


 19. Tag, Donnerstag, 9. Mai 2024

 

Sainte-Luce-sur-Loire – Nantes – Sable-sur-sarthe                                        390 km

 Campingplatz:               Camping de l’hippodrome, Sable-sur-sarthe           21 Euro

Wetter:                            sonnig

Nachtessen:                   Bulli-Nachtessen

Wir fahren rechtzeitig zum Flughafen, da Cornelia um 08.30 Uhr landet. Navi sei Dank, Flughafen gefunden, aber welchen Parkplatz nehmen? Es ist ein grosses Puff überall, Auto um Auto rollt an. Auf dem grossen Parkplatz ist noch viel Platz, die Einfahrt ist aber so eng, dass wir befürchten, hängen zu bleiben. Aber alles klappt und Cornelia ist pünktlich angekommen. Nichts wie los wieder Richtung Norden nach Le Mont-Saint-Michel, wo wir gegen Mittag ankommen. 1984 waren wir schon mal hier. Damals konnten wir ganz in der Nähe parkieren. Jetzt sind riesige Parkplätze weit vorher und zu Fuss sind es noch rund 40 Minuten oder man nimmt den Shuttlebus. Wir laufen und je näher wir kommen, umso mehr Leute sind unterwegs. Es ist Auffahrt und vielleicht nicht gerade der geeignetste Tag für den Besuch.

Le Mont-Saint-Michel ist seit 1979 als UNESCO-Welterbe eingetragen und ist das 8. Weltwunder. Um die Abtei zu besichtigen, braucht es ein Ticket, der restliche Teil ist frei zugänglich. Irgendwie schaffen wir den Aufstieg zur Abtei, hier ist es etwas ruhiger. Auf den Wegen neben der Abtei ist ein Gedrücke, man kommt kaum vorwärts, denn alles ist sehr eng. Was die hier wohl für ein Notfallkonzept hätten bei einem Notfall? Die angespannte politische Lage sieht man auch an den vielen Soldaten mit Maschinengewehren, die an den neuralgischen Stellen patrouillieren.

Wir sind froh, wieder draussen zu sein und beobachten die vielen Wattwanderer, die in Gruppen unterwegs sind, da gerade grosse Ebbe ist.

Wir fahren mit dem Shuttle-Bus zum Parkplatz zurück und fahren wieder in Richtung Süden ins Loire-Gebiet. Cornelia sucht im Internet nach einem Campingplatz, gar nicht so einfach, vieles ist besetzt. Ein Stellplatz, der uns empfohlen wir entpuppt sich als Platz für Fahrende, nicht gerade unser Wunschplatz. In Sable-sur-sarthe finden wir doch noch einen halbleeren Campingplatz.


20. Tag, Freitag, 10. Mai 2024

 

Sable-sur-Sarthe - Chinon – Francueil                                                                  198 km

Campingplatz:               Camping du Moulin Fort, Francueil                               26 Euro

Wetter:                            sonnig, über 25 Grad

Nachtessen:                   Lachs, Pommes frites vom Campingrest., na ja!!

Wir fahren nach Chinon. Die Stadt liegt am Fluss Vienne und ist bekannt für die Ruine der Burg Chinon und die hübsche Altstadt mit Häusern aus dem 15. Und 16. Jahrhundert. In der stimmigen Altstadt essen wir was bei den Klängen eines Solomusikers. Als nächstes ist das Renaissance-Schloss d’Azay-le-Rideau auf unser Besichtigungstour. Ein Wasserschloss wie es im Märchen steht, aber auch hier sind viele Leute unterwegs.

In Francueil haben wir im Camping du Moulin Fort einen Platz reserviert und besuchen vor dem Nachtessen das nahe Schloss Chenonceau. Das Schloss ist über dem Fluss Cher gebaut und hat einen sehenswerten Schlossgarten. Wir haben erst um 18.45 Uhr einen Eintrittstermin und um 19.30 Uhr wird geschlossen. Deshalb beeilen wir uns mit der Besichtigung. Besonders der Ballsaal, eine 60 m lange und 6 m breite Galerie mit einem Boden aus Tuffstein und Schiefer und sichtbaren Deckenbalken, hat es uns angetan. Da es kurz vor der Schliessung ist, sind wir hier fast allein. Auf dem Rückweg durch die Baum-Allee können wir sogar noch einen Biber vor seiner Wasserhöhle sehen!


21. Tag, Samstag, 11. Mai 2024


Francueil – Amboise – Blois – Muides-sur-Loire                                            75 km

Campingplatz:               Camping Municipal Bellevue, Muides-sur-Loire     22 Euro

Wetter:                            sonnig, heiss

Nachtessen:                   Flussbeizli neben Campingplatz

Bei herrlichem Wetter draussen Zmörgele, direkt neben dem Fluss Cher. Wir fahren nach Amboise, ein hübsches Städtchen mit vielen Touristen. Darüber thront das Schloss Amboise. Wir bummeln durch die Gassen und schauen uns das Schloss nur von aussen an und verpflegen uns in einem der vielen Touristen-Restaurants. Die Loire führt hier sehr viel Wasser und einige Wege am Fluss sind überschwemmt. Unsere Schlosstour geht weiter nach Blois, auch hier ist ein Château im oberen Teil der Stadt. Das Schloss war wegen der guten Erreichbarkeit von Paris aus die bevorzugte Residenz von 7 Königen und 10 Königinnen. Blois wird deshalb auch die Königsstadt genannt.

In Muides-sur-Loire campen wir direkt an der Loire, die auch hier sehr viel Wasser führt. Im Beizli neben dem Camping geniessen wir den schönen Abend und geniessen bei einem Glas Wein und einem Fleisch-/Käseteller unseren letzten Camping-Abend.


22. Tag, Sonntag, 12. Mai 2024

 

Muides-sur-Loire – Chambord – Vesoul – Moutier – Egerkingen – Grenchen    680 km

Wetter:                               sonnig, dazwischen Regenschauer

Wir fahren zum nahen Château Chambord, es soll das schönste Loire-Schloss sein. Wir sind früh dran und der Andrang hält sich noch in Grenzen. Das Schloss ist ein Meisterwerk der Renaissance und wurde ab 1519 zu Ehren von Franz I errichtet. Verschiedene Könige kamen im 16. und 17. Jahrhundert hierher, um sich bei der Jagd zu vergnügen. Später wurde es Privatbesitz und 1930 vom Staat gekauft. Ein imposanter Bau mit mehr als 400 Räumen, 77 Treppen und 282 Schornsteinen. Da bewusst keine Besuchsrichtung vorgegeben ist kann man sich hier leicht verirren!!

Wir finden aber problemlos zum Ausgang zurück und ab geht’s in Richtung Schweiz. Wir wechseln uns ab am Steuer, unterwegs zum Glück wenig Stau, dafür hie und da ein Regenschauer, besonders nach der Grenze. Hier ein kurzer Schockmoment, bei der Einfahrt in einen Tunnel läuft die Frontscheibe von einer Sekunde auf die andere an, ich dachte es sei innen, ist aber aussen, ich erwische den Scheibenwischer und die Gefahr ist gebannt, zum Glück ist nichts passiert!

Wir bringen Cornelia zum Bahnhof Egerkingen., wo den Mustang parkiert hat, und um 19.30 Uhr und 3'483 km sind wir wieder in Grenchen.

 

Zusammenfassung

Drei Wochen mit dem Bulli unterwegs, davon 2 ½ Wochen mit Jörg und Marietta und die letzten Tage mit Cornelia. Jörg hatte die Reise sehr gut organisiert und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten herausgesucht, die wir dann besichtigt haben. Besten Dank Jörg, dass wir uns da einfach so «anhängen» konnten! Die Chemie zwischen uns hat gepasst, so dass wir alle die Reise geniessen konnten, auch wenn das Wetter sich manchmal nicht von der besten Seite zeigte. Die Normandie ist eine geschichtsträchtige Gegend, Stichwort Invasion 2. Weltkrieg, aber auch landschaftlich ein Highlight, mit den vielen Steilküsten.

Die letzten Tage genossen wir dann bei wärmerem Wetter an der Loire und besichtigten einige der vielen Loire-Schlösser. Auch ein Highlight.

Das Wichtigste aber, alles unfallfrei abgelaufen und alle sind mit vielen neuen Eindrücken gut wieder nach Hause gekommen.


 

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